Wissen, Zusammenhänge und Handlungen verbinden

Funktionen des CIS – Company Intelligence System

CIS bildet Unternehmen nicht als Ablage, sondern als vernetztes Modell aus Wissen, Organisation, Prozessen, Regeln und Beziehungen ab. Mitarbeitende, Führungskräfte und angebundene KI-Dienste arbeiten dadurch mit einem kontrollierten Unternehmenskontext.

Eine Lösung der AI Techno Center GmbH

Eine gemeinsame Sicht auf Organisation, Wissen, Prozesse, Beziehungen und Dialog.

Die direkte Antwort

Was kann das Company Intelligence System?

CIS führt Unternehmenswissen, organisatorische Zusammenhänge, Dialoge, Prozesse und KI-Dienste in einer gemeinsamen Plattform zusammen. Es erschließt relevante Informationen, ordnet sie dem Unternehmenskontext zu, macht sie rollenbasiert abfragbar und stellt den freigegebenen Kontext für Mitarbeitende, Führungskräfte, Prozesse und KI-Dienste bereit.

Funktionen werden modular eingeführt

Der vollständige Funktionsumfang muss nicht zum Start aktiviert werden. CIS wächst in sechs Ausbaustufen: vom digitalen Unternehmenswissen über Knowledge Graph, Dialog und Prozesse bis zur Steuerung von KI-Diensten und optionaler strategischer Entscheidungsunterstützung.

Fachlich verantwortet und aktuell geprüft

Svetlana Badak, Founder und Solution Architect des Company Intelligence Systems. Zuletzt fachlich geprüft: . Aktueller Entwicklungsstand: Version 1.22.

Acht verbundene Funktionsbereiche

Welche Aufgaben übernimmt CIS im Unternehmen?

Die Stärke liegt nicht in einer isolierten Chat- oder Suchfunktion, sondern in der Verbindung von Wissen, Unternehmensstruktur, Zugriffskontrolle, Abläufen und KI-Steuerung.

Unternehmen modellieren

Gesellschaften, Standorte, Bereiche, Teams, Rollen, Verantwortlichkeiten, Produkte und weitere Unternehmensobjekte werden strukturiert abgebildet.

Wissen erschließen

Dokumente, Richtlinien, Handbücher, Verträge, Regeln und Erfahrungswissen werden zentral erfasst, kategorisiert und fachlich eingeordnet.

Zusammenhänge vernetzen

Der Knowledge Graph verbindet Personen, Prozesse, Produkte, Dokumente, Regeln, Kunden und Verantwortlichkeiten zu einem Unternehmensmodell.

Mit dem Unternehmen sprechen

Fragen werden in natürlicher Sprache über Dokumentgrenzen hinweg gestellt und aus dem vorgesehenen Unternehmenskontext beantwortet.

Informationen kontrollieren

Rollen, Berechtigungen, Kategorien und Freigaben steuern, welche Inhalte aufgenommen, verwendet und an eine Person oder einen Dienst ausgegeben werden dürfen.

Prozesse unterstützen

Wissen, Regeln, Zuständigkeiten und Prozessschritte werden verbunden, damit definierte Abläufe und Automatisierungen auf passendem Kontext aufbauen.

KI-Dienste anbinden

Eigene und fremde Bots, Assistenten, Agenten und Automatisierungen können als Dienste erfasst, organisatorisch zugeordnet und kontrolliert angebunden werden.

Nutzung und Nutzen steuern

Managementsichten führen Nutzungs-, Kosten-, Qualitäts- und Ergebnisdaten zusammen, soweit die angebundenen Dienste diese Informationen bereitstellen.

Welche Funktionen konkret bereitgestellt werden, hängt von der gewählten CIS-Ausbaustufe, dem Leistungsrahmen, den angebundenen Quellen und den verfügbaren Schnittstellen ab.

Vom Dokument zum nutzbaren Unternehmenswissen

Wie macht CIS verteiltes Wissen auffindbar und einordnungsfähig?

Dokumente allein erklären selten, für wen eine Information gilt, zu welchem Prozess sie gehört oder wer fachlich verantwortlich ist. CIS verbindet Inhalte deshalb mit Metadaten, Rollen und Unternehmensobjekten.

01ErschließenDokumente und Quellen
02EinordnenKategorien und Gültigkeit
03VerknüpfenObjekte und Beziehungen
04Bereitstellenrollen- und zweckgerecht

Strukturierte Inhalte

Dokumente, Richtlinien, Verträge, Handbücher, Arbeitsanweisungen und weitere definierte Quellen werden erschlossen und kategorisiert.

Erfahrungswissen

Wissen von Mitarbeitenden kann dokumentiert, fachlich zugeordnet und kontrolliert in die gemeinsame Wissensbasis überführt werden.

Kontext und Gültigkeit

Zuordnungen zu Rolle, Prozess, Produkt, Standort, Verantwortlichkeit oder Regelwerk helfen, Inhalte im richtigen Zusammenhang zu verwenden.

Unternehmensgraph

Was leistet der Knowledge Graph im CIS?

Der Knowledge Graph bildet nicht nur Inhalte, sondern Beziehungen ab. Er kann beispielsweise zeigen, welches Produkt zu welchem Prozess gehört, welche Regel dafür gilt, wer verantwortlich ist und welche Dokumente den Vorgang beschreiben.

  • Organisation und Zuständigkeiten in Beziehung setzen
  • Produkte, Leistungen, Projekte und Prozesse verbinden
  • Dokumente, Normen, Richtlinien und Regeln zuordnen
  • Abhängigkeiten und fachlichen Kontext sichtbar machen

Beispiel aus dem Unternehmensalltag

Bei der Frage nach einer Produktfreigabe kann CIS nicht nur eine passende Arbeitsanweisung finden, sondern auch den zugehörigen Prozess, die verantwortliche Rolle, geltende Qualitätsregeln und verbundene Dokumente berücksichtigen.

Dialog statt Ordnersuche

Wie beantwortet CIS Fragen aus dem Unternehmenswissen?

Mitarbeitende und Führungskräfte stellen Fragen in natürlicher Sprache. CIS ermittelt passende Inhalte und Beziehungen aus den freigegebenen Quellen und bereitet den zulässigen Kontext für die Antwort auf.

01

Frage verstehen

Die Anfrage wird im Zusammenhang mit Rolle, Aufgabe und zugelassenem Wissensbereich interpretiert.

02

Inhalte finden

Semantische Suche ermittelt relevante Inhalte, auch wenn Frage und Quelle unterschiedliche Formulierungen verwenden.

03

Kontext ergänzen

Der Knowledge Graph liefert Beziehungen, Zuständigkeiten, Regeln und weitere betriebliche Zusammenhänge.

04

Antwort bereitstellen

Das Sprachmodell formuliert eine verständliche Antwort aus dem freigegebenen und ermittelten Kontext.

Antworten bleiben vom verfügbaren Wissen abhängig

CIS kann fehlende, veraltete oder fachlich falsche Quellen nicht automatisch in gesichertes Unternehmenswissen verwandeln. Datenqualität, Verantwortlichkeiten, Freigaben und Aktualisierung bleiben deshalb Teil der fachlichen Einführung und des Betriebs.

Informationswächter

Wie kontrolliert CIS Aufnahme und Zugriff auf Unternehmenswissen?

Informationskontrolle wirkt in zwei Richtungen: Neue Inhalte werden vor oder bei ihrer Übernahme fachlich eingeordnet; beim Abruf bestimmen Rollen, Berechtigungen, Kategorien und Freigaben, welcher Kontext verwendet werden darf.

KontrollpunktFrageFunktion im CISVerantwortung
AufnahmeSoll diese Information Teil des Unternehmenswissens werden?Quelle, Kategorie, Relevanz, Zuordnung und Freigabestatus strukturiert erfassenFachlich zuständige Person oder definierter Freigabeprozess
GültigkeitFür welchen Bereich, Zeitraum oder Prozess gilt der Inhalt?Gültigkeit, Bezug, Version und verantwortliche Rolle zuordnenInhalts- oder Prozessverantwortliche
ZugriffWer darf den Inhalt sehen oder verwenden?Rollen, Berechtigungen, Kategorien und Mandantenzuordnung berücksichtigenUnternehmens- und Berechtigungskonzept
AusgabeDarf dieser Kontext an die anfragende Person oder den KI-Dienst übergeben werden?Zulässigen Kontext vor Dialog, Prozess oder Dienstzugriff begrenzenKonfiguration und verantworteter Betrieb

Informationskontrolle unterstützt Governance, ersetzt aber keine rechtliche, regulatorische oder sicherheitstechnische Bewertung des konkreten Anwendungsfalls.

Vom Wissen zur unterstützten Handlung

Wie verbindet CIS Prozesse, Automatisierungen und spezialisierte KI-Agenten?

Prozesse und KI-Dienste greifen nicht auf eine isolierte Informationssammlung zu. Sie erhalten den für ihre Aufgabe vorgesehenen Kontext aus derselben kontrollierten Unternehmensbasis.

Prozesskontext

Abläufe werden mit Regeln, Zuständigkeiten, benötigten Dokumenten, Entscheidungspunkten und verbundenen Unternehmensobjekten verknüpft.

Spezialisierte KI-Agenten

Agenten können für klar abgegrenzte Aufgaben in Bereichen wie Compliance, Vertrieb, HR, Einkauf, Finance oder Qualität konfiguriert werden.

Bestehende Automatisierungen

Vorhandene Bots, Assistenten, Agenten und Automatisierungen können weiterarbeiten und – abhängig von ihren Schnittstellen – Wissen oder Steuerungsdaten mit CIS austauschen.

KI-Dienste als steuerbare Einheiten

Ab Ausbaustufe 5 können Dienste mit Aufgabe, Verantwortung, Datenzugriffen, Status, Prüfkriterien, Nutzung, Kosten und Ergebnissen geführt werden. Details zeigt die Seite KI-Dienste mit CIS steuern.

Eine Plattform, unterschiedliche Sichten

Welche CIS-Funktionen nutzen Mitarbeitende, Führungskräfte und IT?

Mitarbeitende und Fachbereiche

  • Wissen über natürliche Fragen finden
  • Zusammenhänge statt einzelner Dateien sehen
  • Zuständigkeiten, Regeln und Prozessbezug erkennen
  • Nur für die eigene Rolle freigegebene Inhalte verwenden

Führungskräfte und Management

  • Unternehmenszusammenhänge überblicken
  • Nutzung, Kosten und Ergebnisse von KI-Diensten bewerten
  • Wissenslücken und Handlungsbedarf erkennen
  • Entscheidungen auf verbundenen Informationen aufbauen

IT und Administration

  • Quellen und Schnittstellen anbinden
  • Rollen, Berechtigungen und Mandanten konfigurieren
  • Modelle und Betriebsparameter verwalten
  • Technischen Betrieb und Integrationen begleiten

Branchenkonfiguration

Wie passt sich CIS an Fachsprache und Unternehmensstruktur an?

CIS besitzt einen gemeinsamen technologischen Kern. Das Unternehmensmodell wird jedoch an Begriffe, Rollen, Objekte, Beziehungen, Regeln und Prozesse des jeweiligen Unternehmens angepasst.

01

Industrie und Maschinenbau

Beispielsweise Produktion, Produkte, Qualitätsmanagement, Normen, Lieferketten, Maschinen, Wartungszyklen und verantwortliche Rollen miteinander verbinden.

02

Gesundheitswesen

Beispielsweise Praxis- oder Einrichtungsorganisation, Qualitätsmanagement, Datenschutz, Schweigepflicht, Regelwerke und Verantwortlichkeiten strukturiert abbilden.

Weitere Branchen sind konfigurierbar. Die konkrete Ontologie und die benötigten Integrationen werden im Projekt aus dem tatsächlichen Unternehmenskontext abgeleitet.

Funktionsumfang nach Ausbaustufe

Welche Funktionen kommen in welcher CIS-Stufe hinzu?

Das Stufenmodell trennt einen realistischen Einstieg von späteren Erweiterungen. So kann zunächst ein abgegrenzter Wissensbereich aufgebaut und anschließend kontrolliert erweitert werden.

StufeSchwerpunktZentrale FunktionenErgebnis
1Digitales UnternehmenswissenDokumente und Wissen erschließen, strukturieren, kategorisieren und durchsuchenZentrale, nutzbare Wissensbasis
2Knowledge GraphEntitäten, Rollen, Prozesse, Produkte, Regeln und Beziehungen modellierenVernetztes Unternehmensmodell
3UnternehmensdialogFragen in natürlicher Sprache, kontextbezogene Antworten und rollenbasierte BereitstellungDialogfähiges Unternehmenswissen
4ProzessautomatisierungWissen, Regeln, Zuständigkeiten und Prozessschritte für unterstützte Abläufe verbindenKontextbezogene Prozessunterstützung
5KI-Dienste steuernDienste inventarisieren, Verantwortlichkeiten und Zugriffe zuordnen, Nutzung, Qualität, Kosten und Ergebnisse bewertenSteuerbare KI-Landschaft
6AI CEOAuswertungen, Szenarien, Risiken, Priorisierung und strategische EntscheidungsunterstützungOptionale strategische Ebene

AI CEO ersetzt keine Geschäftsführung

Die sechste Stufe unterstützt Analyse und Entscheidungsvorbereitung. Verantwortung, Bewertung und Entscheidung verbleiben bei den zuständigen Menschen und Unternehmensorganen.

Fragen aus Google und KI-Suche

Häufige Fragen zu Unternehmenswissen, Knowledge Graph und KI-Plattformen

Konkrete Antworten für Unternehmen, die Wissen, Prozesse und KI-Dienste nicht länger getrennt verwalten möchten.

Wie kann ich Wissen aus Dokumenten, Personen und Prozessen miteinander verknüpfen?

Eine reine Dateiablage reicht dafür nicht aus. Benötigt werden strukturierte Unternehmensobjekte und Beziehungen, etwa zwischen Dokumenten, Rollen, Prozessen, Produkten, Regeln und Verantwortlichen. CIS erschließt die Inhalte und verbindet sie in einem Knowledge Graph zu einem fachlichen Unternehmensmodell.

Welche Vorteile hat ein Knowledge Graph für Unternehmenswissen?

Ein Knowledge Graph zeigt nicht nur passende Inhalte, sondern auch deren Zusammenhang. Er kann beispielsweise ein Produkt mit Prozessen, Normen, Dokumenten, Kunden und verantwortlichen Rollen verbinden. Dadurch lassen sich Fragen im betrieblichen Kontext beantworten, Abhängigkeiten erkennen und Wissen gezielter bereitstellen.

Wie kann eine KI Antworten aus Unternehmenswissen mit nachvollziehbarem Kontext geben?

Dafür werden freigegebene Quellen erschlossen, semantisch durchsucht und mit dem Unternehmensmodell verbunden. CIS ermittelt relevante Inhalte und Beziehungen und stellt den zulässigen Kontext für die Antwort bereit. Die Qualität bleibt von Quellen, Modellierung, Aktualität, Berechtigungen und der konkreten Konfiguration abhängig.

Wie verhindert man, dass ungeprüfte Informationen in das Unternehmenswissen gelangen?

Neue Informationen sollten einer Quelle, Kategorie, fachlichen Zuständigkeit, Gültigkeit und einem Freigabestatus zugeordnet werden. CIS kann diese Angaben und definierte Freigabeprozesse strukturiert abbilden. Welche Inhalte automatisch übernommen werden dürfen und welche eine menschliche Prüfung benötigen, wird unternehmensspezifisch festgelegt.

Kann eine KI-Plattform Unternehmenswissen und Prozesse gemeinsam abbilden?

Ja. CIS verbindet Dokumente und Erfahrungswissen mit Prozessen, Regeln, Rollen, Zuständigkeiten und weiteren Unternehmensobjekten. Dadurch kann ein Prozess auf den vorgesehenen Wissenskontext zugreifen, während Rollen und Berechtigungen begrenzen, welche Informationen verwendet werden dürfen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Company Intelligence System und einer Wissensdatenbank?

Eine Wissensdatenbank konzentriert sich typischerweise auf das Erfassen, Strukturieren und Auffinden von Inhalten. CIS ergänzt diese Ebene um Knowledge Graph, Unternehmensdialog, Prozessanbindung, Informationskontrolle, die Steuerung von KI-Diensten und wirtschaftliche Auswertung in einem modularen Gesamtsystem.

Kann CIS vorhandene Dokumentensysteme, Bots und KI-Assistenten weiterverwenden?

Ja. CIS ist als verbindende Wissens- und Steuerungsebene konzipiert. Vorhandene Systeme können Quellen, Arbeitsräume oder ausführende Dienste bleiben. Wie tief die Integration reicht, hängt von verfügbaren APIs, Webhooks, Datenformaten, Berechtigungen und den zugänglichen Nutzungs- oder Ergebnisdaten ab.

Wie steuert man, welche Mitarbeitenden welche Antworten einer Unternehmens-KI sehen dürfen?

Der zulässige Kontext muss vor der Antwort anhand von Identität, Rolle, Berechtigung, Kategorie, Mandant und Freigabestatus begrenzt werden. CIS stellt dafür ein Rollen- und Berechtigungskonzept sowie rollen- und kategoriebasierte Informationsfilter bereit. Die konkrete Konfiguration wird aus der Organisations- und Schutzbedarfsstruktur des Unternehmens abgeleitet.

Muss ein Unternehmen alle CIS-Funktionen gleichzeitig einführen?

Nein. CIS ist modular in sechs Ausbaustufen aufgebaut. Ein Einstieg kann mit einem klar abgegrenzten Wissensbereich, relevanten Quellen und wenigen Nutzerrollen beginnen. Knowledge Graph, Unternehmensdialog, Prozesse, KI-Dienst-Steuerung und die optionale strategische Ebene werden anschließend passend zum Bedarf ergänzt.

Ersetzt die strategische CIS-Funktion AI CEO menschliche Entscheidungen?

Nein. AI CEO bezeichnet die optionale sechste Ausbaustufe für Auswertungen, Szenarien, Risikoanalyse, Priorisierung und Entscheidungsunterstützung. Sie ersetzt weder Geschäftsführung noch fachliche oder rechtliche Verantwortung. Entscheidungen verbleiben bei den zuständigen Personen und Organen.

AI Techno Center GmbH

Den ersten CIS-Anwendungsfall klar abgrenzen

Gemeinsam betrachten wir relevante Wissensquellen, Rollen, Prozesse, heutige Such- und Abstimmungsprobleme sowie bereits eingesetzte KI-Dienste. Daraus entsteht ein realistischer Einstieg mit klarer Funktion, Zielgruppe und messbarem Nutzen.

CIS-Anwendungsfall besprechen