Begrenzter Start
Ein Bereich, ein wiederkehrender Wissensbedarf und definierte Nutzer bilden einen kontrollierbaren Einstieg.
CIS – Company Intelligence System
Eine Lösung der AI Techno Center GmbH
Modular statt Big Bang
Ein Unternehmen muss nicht sofort alle Dokumente, Systeme, Prozesse und KI-Dienste anbinden. Ein sinnvoller Einstieg beginnt mit einer fachlich klar abgegrenzten Wissensdomäne und einem messbaren Anwendungsfall. Darauf bauen weitere CIS-Stufen auf.
Ein Bereich, ein wiederkehrender Wissensbedarf und definierte Nutzer bilden einen kontrollierbaren Einstieg.
Suchzeit, Antwortqualität, Nutzung und Arbeitsentlastung werden früh beobachtet und bewertet.
Weitere Datenquellen, Rollen, Prozesse und KI-Dienste werden erst ergänzt, wenn der vorherige Schritt fachlich und organisatorisch trägt.
Die sechs Ausbaustufen beschreiben, welche Fähigkeiten CIS im Unternehmen abbildet. Starter, Professional, Enterprise und Enterprise XL sind dagegen Leistungs- und Kapazitätsrahmen. Sie regeln unter anderem freigeschaltete Stufen, Nutzerzahl und aktive KI-Anbindungen.
Svetlana Badak, Founder und Solution Architect des Company Intelligence Systems. Zuletzt fachlich geprüft: . Aktueller Entwicklungsstand: Version 1.22.
Vom Wissen zur strategischen Ebene
Jede Stufe erweitert die gemeinsame Unternehmensintelligenz. Die vorherigen Fähigkeiten bleiben erhalten und bilden die Grundlage für den nächsten Schritt.
Dokumente, Richtlinien, Handbücher, Arbeitsanweisungen, Verträge und Erfahrungswissen werden zentral erschlossen, gefunden und genutzt.
Ergebnis: Ein verlässliches digitales Unternehmensgedächtnis statt verteilter Ablagen und Wissensinseln.
Personen, Rollen, Abteilungen, Prozesse, Produkte, Kunden, Dokumente, Normen und Regeln werden als zusammenhängendes Unternehmensmodell abgebildet.
Ergebnis: CIS findet nicht nur Informationen, sondern versteht, wie betriebliche Objekte miteinander verbunden sind.
Mitarbeitende und Führungskräfte können in natürlicher Sprache Fragen an das Unternehmen stellen und Antworten im vorgesehenen Rollen- und Freigabekontext erhalten.
Ergebnis: Aus gespeichertem Wissen wird ein dialogfähiges Unternehmenssystem.
Wiederkehrende Abläufe und Unternehmenssysteme werden angebunden. CIS kann Wissen und Regeln in definierte Workflows einbeziehen.
Ergebnis: Wissen unterstützt nicht nur Antworten, sondern wird in betrieblichen Abläufen nutzbar.
Eigene und fremde Bots, Assistenten, Agenten und Automatisierungen werden angebunden, überwacht, bewertet und über ihren Lebenszyklus gesteuert.
Ergebnis: Eine steuerbare digitale Belegschaft – unabhängig davon, ob der KI-Dienst von CIS oder einem Drittanbieter stammt.
Die strategische Ausbaustufe nutzt die gemeinsame Wissens- und Datenbasis für Auswertungen, Szenarien und Entscheidungsunterstützung auf Management-Ebene.
Ergebnis: Eine gemeinsame Grundlage für operative und strategische Entscheidungen. Die Verantwortung bleibt bei den zuständigen Menschen.
Unternehmen können CIS dauerhaft in einer früheren Stufe nutzen oder später erweitern. Welche Stufe sinnvoll ist, hängt vom konkreten Bedarf, der Datenqualität, den Prozessen, den Governance-Anforderungen und der organisatorischen Reife ab.
Kontrollierter Einführungsweg
Der konkrete Projektplan wird an Organisation, Anwendungsfall, Datenquellen, Betriebsart und regulatorische Anforderungen angepasst. Die folgende Reihenfolge bildet einen nachvollziehbaren Rahmen für den Einstieg.
Wissensbereich, Nutzergruppe, erwarteter Nutzen und messbare Kriterien werden vor der technischen Umsetzung festgelegt.
Organisation, Terminologie, Rollen, Berechtigungen, Dokumentenarten und relevante Quellen werden für den Pilotbereich abgebildet.
Ein abgegrenzter Fachbereich arbeitet mit realistischen Fragen, Inhalten und Freigabewegen.
Antwortqualität, Nutzung, Suchzeit, Rückfragen, Datenqualität und organisatorische Akzeptanz werden ausgewertet.
Nach fachlicher Freigabe werden weitere Wissensdomänen, Prozesse, Datenquellen oder KI-Dienste angebunden.
Zugriffsrechte, Freigaben, Datenschutz, Datenqualität und Verantwortlichkeiten werden nicht nachträglich ergänzt, sondern gehören zur jeweiligen CIS-Konfiguration.
An das Unternehmen angepasst
CIS besitzt einen gemeinsamen Produktkern. Das konkrete Unternehmensmodell wird an Branche, Organisation, Größe, Prozesse und regulatorische Anforderungen angepasst.
Ein Industrieunternehmen benötigt andere Objekte, Beziehungen und Regeln als eine Arztpraxis, ein Beratungsunternehmen oder eine Unternehmensgruppe. CIS bildet diese Unterschiede innerhalb einer gemeinsamen Plattformlogik ab.
Stufen und Kapazitäten getrennt betrachten
Der Leistungsrahmen bestimmt, bis zu welcher fachlichen Stufe CIS freigeschaltet ist und welche Kapazitäten für Nutzer und aktive KI-Anbindungen vorgesehen sind. Die Angaben sind Richtwerte; feste Preise werden individuell kalkuliert.
| Leistungsrahmen | Freigeschaltete Stufen | Typischer Einsatz | Kapazitätsrichtwert |
|---|---|---|---|
| Starter | Stufe 1–3 | Wissen, Zusammenhänge und Unternehmensdialog | bis 25 Nutzer · bis 5 aktive KI-Anbindungen |
| Professional | Stufe 1–5 | Zusätzlich Prozessautomatisierung und KI-Dienst-Steuerung | bis 100 Nutzer · bis 25 aktive KI-Anbindungen |
| Enterprise | Stufe 1–6 | Volle Unternehmensintelligenz einschließlich strategischer Ebene | bis 500 Nutzer · bis 100 aktive KI-Anbindungen |
| Enterprise XL | Stufe 1–6 | Unternehmensgruppen, mehrere Mandanten und Sonderanforderungen | individuell nach Organisation und Nutzung |
Der konkrete Leistungsumfang hängt zusätzlich von Betriebsart, Datenquellen, Integrationen, Dialognutzung, Support und optionalen Erweiterungen ab. CIS kann self-hosted oder cloud-managed betrieben werden; beide Betriebsarten nutzen dasselbe Stufenmodell.
Entscheidungshilfe
Die passende Stufe richtet sich nicht nach möglichst vielen Funktionen, sondern nach dem konkreten Problem, das zuerst gelöst werden soll.
Einstieg über Wissen
Beginnen Sie mit digitalem Unternehmenswissen, Knowledge Graph und Unternehmensdialog. Das schafft eine belastbare Grundlage für spätere Automatisierung.
Typischer Rahmen: Stufe 1–3
Einstieg über Prozesse
Nach Aufbau der Wissens- und Kontextbasis können geeignete Workflows und Systeme kontrolliert angebunden werden.
Typischer Ausbau: Stufe 4
Einstieg über KI-Governance
Die vorhandenen KI-Dienste werden erfasst, mit Datenzugriffen und Verantwortlichkeiten verbunden und nach Nutzung, Qualität, Kosten und Ergebnissen bewertet.
Typischer Ausbau: Stufe 5
Strategischer Ausbau
Die strategische Ebene ist sinnvoll, wenn Unternehmenswissen, Datenqualität, Governance und operative Nutzung bereits ausreichend belastbar sind.
Optionale Zielstufe: Stufe 6
Konfigurationsbeispiele
Der Stufenaufbau bleibt gleich. Welche Wissensobjekte, Regeln, Prozesse und Datenquellen zuerst modelliert werden, richtet sich nach dem Unternehmen.
Ein Einstieg kann mit Qualitätsmanagement, Arbeitsanweisungen oder Produktwissen beginnen. Später werden Produktionsprozesse, ISO-Normen, Lieferketten, Maschinen und Wartungszyklen ergänzt.
Eine Arztpraxis oder ein MVZ kann mit Praxisorganisation und Qualitätsmanagement starten. Datenschutz, Schweigepflicht, Medizinprodukte und fachliche Freigaben werden in die Konfiguration einbezogen.
CIS richtet sich an mittelständische Unternehmen mit ungefähr 20 bis 5.000 Mitarbeitenden. Neben Industrie und Gesundheitswesen ist die Plattform unter anderem für Handel, Energieversorgung, Immobilienwirtschaft, Logistik, Handwerk, IT und Beratung konfigurierbar.
Vor dem Start klären
Für den Einstieg ist keine vollständig bereinigte Unternehmensdatenlandschaft erforderlich. Entscheidend sind ein verantworteter Anwendungsfall, erreichbare Wissensquellen und klare fachliche Zuständigkeiten.
Eine verantwortliche Person oder ein Team entscheidet, welche Inhalte relevant, fachlich gültig und für welche Rollen freigegeben sind.
Die für den Pilot benötigten Dokumente, Systeme oder Schnittstellen müssen identifiziert und technisch erreichbar sein.
Der Pilot benötigt reale Nutzer mit wiederkehrenden Fragen und einem erkennbaren Nutzen im Arbeitsalltag.
Zugriffsrechte und sensible Informationsbereiche werden früh geklärt, damit die Ausgabe dem vorgesehenen Kontext entspricht.
Vor dem Start wird festgelegt, woran Antwortqualität, Nutzung, Zeitersparnis oder Prozessverbesserung bewertet werden.
Unternehmenswissen verändert sich. Verantwortlichkeiten für Prüfung, Korrektur und Erweiterung müssen deshalb Teil des Betriebsmodells sein.
Fragen aus Google und KI-Suche
Die Fragen sind so formuliert, wie Entscheider nach einem schrittweisen Einstieg in Unternehmenswissen, Knowledge Graph, KI-Dialog, Automatisierung und KI-Governance suchen.
Ein sinnvoller Einstieg beginnt mit einem abgegrenzten Wissensbereich, klaren Nutzerrollen und relevanten Quellen. Dokumente und Erfahrungswissen werden strukturiert erschlossen. Anschließend können Zusammenhänge in einem Knowledge Graph modelliert und über einen Unternehmensdialog in natürlicher Sprache nutzbar gemacht werden.
Nein. Ein Big-Bang-Ansatz erhöht Komplexität und Einführungsrisiko. CIS kann mit einer Wissensdomäne, einer Nutzergruppe und wenigen relevanten Datenquellen starten. Weitere Bereiche, Systeme, Prozesse und KI-Dienste werden nach fachlicher Prüfung modular ergänzt.
Geeignet ist ein Bereich mit häufigen, wiederkehrenden Fragen, verteiltem Wissen und klar benennbaren Verantwortlichen. Beispiele sind Qualitätsmanagement, Onboarding, interne Richtlinien, Produktwissen oder standardisierte Fachprozesse. Der erwartete Nutzen sollte vor dem Start messbar beschrieben werden.
Eine Wissensdatenbank speichert und strukturiert Inhalte. Ein Knowledge Graph bildet zusätzlich Beziehungen zwischen Personen, Rollen, Prozessen, Produkten, Dokumenten, Regeln und weiteren Unternehmensobjekten ab. Dadurch können Antworten den betrieblichen Zusammenhang berücksichtigen und nicht nur einzelne Textstellen wiedergeben.
Im CIS-Stufenmodell wird der Unternehmensdialog in Stufe 3 aufgebaut. Dafür müssen relevante Wissensquellen erschlossen, Zusammenhänge modelliert und Rollen sowie Freigaben definiert sein. Antworten werden dann aus dem vorgesehenen Unternehmenskontext erzeugt.
Prozessautomatisierung ist sinnvoll, wenn der Ablauf, die beteiligten Rollen, Eingaben, Regeln und Freigaben ausreichend klar sind. Im CIS-Stufenmodell baut sie auf der Wissens- und Kontextbasis auf. So können Automatisierungen relevante Unternehmensregeln kontrolliert einbeziehen.
In Stufe 5 werden eigene und fremde KI-Dienste mit Aufgaben, Verantwortlichkeiten, Datenzugriffen und messbaren Kriterien erfasst. Nutzung, Qualität, Kosten und Ergebnisse lassen sich vergleichen. Dienste können anschließend weiterentwickelt, neu geschult, aufgeteilt oder abgeschaltet werden.
Nein. AI CEO bezeichnet bei CIS die optionale strategische Ausbaustufe für Auswertungen, Szenarien, Risikoanalyse, Priorisierung und Entscheidungsunterstützung. Sie ersetzt weder Geschäftsführung noch menschliche Verantwortung. Entscheidungen bleiben bei den zuständigen Personen und Organen.
Benötigt werden ein verantworteter Anwendungsfall, relevante und erreichbare Quellen, eine definierte Nutzergruppe sowie Zuständigkeiten für fachliche Prüfung und Freigabe. Zusätzlich müssen Rollen, Berechtigungen, Datenschutz, Datenqualität und Erfolgskriterien für den Pilot festgelegt werden.
Ausbaustufen beschreiben die fachlichen Fähigkeiten des Systems – bei CIS vom digitalen Unternehmenswissen bis zur strategischen Entscheidungsebene. Leistungs- oder Lizenzrahmen regeln dagegen, welche Stufen freigeschaltet sind und welche Kapazitäten etwa für Nutzer, KI-Anbindungen, Betrieb und Support gelten.
CIS weiter erkunden
Unternehmenswissen, Knowledge Graph, Dialog, Informationskontrolle und Prozesse im Detail kennenlernen.
Lifecycle, Rollen, Datenzugriffe, Nutzung, Qualität und Kosten von Bots, Assistenten und Agenten verstehen.
Kosten, Nutzen, ROI und Break-even mit unternehmensspezifischen Daten bewerten.
AI Techno Center GmbH
Gemeinsam grenzen wir den ersten Anwendungsfall ein, bewerten Datenquellen und Rollen und leiten daraus einen realistischen Einführungs- und Ausbaupfad ab.